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Fips, das frechste Ferkel - eine verrückte Gute-Nacht-Geschichte

  • Autorenbild: Michael Mücke
    Michael Mücke
  • 26. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit
Fips und seine Bauernhoffreunde wie die Kuh, der Hund, die Hühner und das Schaf laufen über die Wiese

Fips, das frechste Ferkel, lebte auf einem gemütlichen Bauernhof, der jeden Morgen im warmen Licht der aufgehenden Sonne glänzte. Der Hof lag hinter einem kleinen Hügel, auf dem oft ein Hahn saß und laut verkündete "Aufwachen ihr Schlafmützen", obwohl es eigentlich niemand hören wollte.


Fips war ein quirliges Ferkel, das niemals stillstand und immer neue Ideen hatte, die alle anderen Tiere abwechselnd zum Lachen oder zum Kopfschütteln brachten. Die Kühe im Stall sagten manchmal "Dieses Ferkel macht uns ganz schwindelig", doch Fips grinste dann nur und rannte weiter.


An einem besonders lebhaften Morgen beschloss Fips, dass der Bauernhof eine Überraschung brauchte. Er tappte durch den Stall und sagte laut "Heute wird ein besonderer Tag", obwohl niemand wusste, was er damit meinte. Er schlich sich in die Scheune, schnupperte an Säcken voller Körner und kletterte dann mit viel Getöse in eine große Schubkarre.


Die Schubkarre rollte plötzlich los und holperte quer durch den Hof, während Fips quietschend lachte. Die Hühner liefen flatternd davon und riefen durcheinander "Halt sofort dieses rollende Chaos", doch die Schubkarre stoppte erst, als sie gegen einen Heuballen prallte.


Fips purzelte heraus und landete in einem Berg aus Heu, der sich wie ein kitzelndes Kissen anfühlte. Er schnaufte kurz und verkündete fröhlich "Das war ein herrlicher Ritt", während er sich das Stroh aus den Ohren schüttelte.


Der Hofhund Bello beobachtete alles und legte den Kopf schief, bevor er sagte "Du wirst irgendwann noch den ganzen Hof auf den Kopf stellen", obwohl er insgeheim neugierig auf Fips nächste Idee war. Fips sah sich um, überlegte kurz und trabte dann in den Gemüsegarten.


Dort standen lange Reihen frischer Karotten, die friedlich in der Erde schlummerten. Fips stupste eine Karotte an und murmelte "Vielleicht braucht dieser Garten mehr Schwung", ehe er begann, vorsichtig einige Karotten zu lockern.


Er zog an einer besonders großen und fiel erneut rückwärts in die Erde, während die Karotte mit einem überraschenden Plopp herauskam. Bello lief bellend herbei und fragte keuchend "Was machst du schon wieder", doch Fips hielt die riesige Karotte wie einen Schatz in die Höhe.


Der Bauer kam gerade aus dem Haus und sah die beiden mit hochgezogener Augenbraue an. Er stellte seine Kaffeetasse ab und erklärte freundlich "Karotten werden eigentlich nicht für wilde Abenteuer verwendet", doch er musste über Fips tapferes Balancieren mit der Karotte lachen.


Fips grinste breit und hüpfte weiter, während der Bauer den Kopf schüttelte und leise vor sich hin schmunzelte. Fips wollte unbedingt weiter ausprobieren, wie lustig und aufregend der Hof an diesem Tag noch werden könnte.


Am Mittag beschloss Fips, die Tiere des Hofes einzuladen, gemeinsam ein großes Durcheinander Picknick zu veranstalten. Er lief zu den Enten und rief "Kommt mit zum größten Picknick aller Zeiten", was die Enten sofort begeistert quaken ließ.


Die Schafe im Stall hörten das und blökten "Wir bringen fluffige Gesellschaft mit", während die Kühe langsam überlegten, ob sie sich anschließen sollten. Schließlich folgten alle neugierig Fips zu einer großen Wiese hinter dem Scheunentor.


Dort breitete Fips eine alte Decke aus, die er vorher aus der Scheune gezerrt hatte. Er sagte stolz "Hier feiern wir unser wunderbares Picknick", während die Tiere sich um die Decke versammelten. Die Hühner trippelten heran und legten einige Maiskörner ab, die sie im Stall gefunden hatten.


Bello brachte einen alten Ball, der ein wenig schief war, und meinte "Ein Picknick ohne Spiel wäre langweilig", was alle Tiere fröhlich bejahten.


Fips stellte die riesige Karotte in die Mitte der Decke und erklärte "Dies ist die Picknick Karotte des Tages", was die Tiere laut jubeln ließ. Sie aßen, quakten, schmatzten und lachten gemeinsam, während die Sonne langsam tiefer sank.


Die Stimmung war ausgelassen und friedlich, obwohl Fips ständig neue Späße machte. Die Tiere konnten nicht anders, als immer wieder zu kichern und zu grinsen.


Als der Abend dämmerte und der Himmel dunkler wurde, kuschelten sich die Tiere näher zusammen. Fips gähnte laut und sagte zufrieden "Das war der beste Tag aller Zeiten", während Bello sich neben ihn legte.


Der Bauer schaute aus der Ferne lächelnd zu, denn der Hof wirkte ruhiger und glücklicher als sonst. Die Tiere schlossen nacheinander die Augen und ließen sich in die Stille der Nacht fallen.


Fips spürte die Müdigkeit in seinen kleinen Beinen und dachte darüber nach, welche Abenteuer morgen auf ihn warten würden. Doch bevor er weiter überlegen konnte, flüsterte er schläfrig "Gute Nacht ihr lieben Freunde", während er sich tief ins Heu der Decke kuschelte.


Der Wind wehte sanft über die Wiese und raschelte liebevoll durch die Gräser. Schließlich schlief Fips ein und träumte von neuen, kunterbunten Streichen auf seinem fröhlichen Bauernhof.

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