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Mecker-Luisa und der erste Kindergartentag - eine ehrliche Gute-Nacht-Geschichte

  • Autorenbild: Michael Mücke
    Michael Mücke
  • 27. Nov. 2025
  • 4 Min. Lesezeit
Luisa steht mit mürrischem Blick im Kindergarten und sucht etwas zum Meckern

Die Geschichte beginnt an einem warmen Morgen, an dem die fünfjährige Luisa mit einem langen und extra lauten Seufzen die Augen öffnet. Sie starrt an die Zimmerdecke, rutscht wieder in ihr Kissen und sagt deutlich "Ich mag heute nicht aufstehen" obwohl sie schon seit ein paar Minuten wach ist.


Ihre Mutter kommt leise ins Zimmer und streicht ihr über die Stirn. Doch Luisa knautscht das Gesicht zusammen und ruft "Ich mag nicht frühstücken" obwohl der Duft von frischem Brot durch den Flur zieht.


Am Frühstückstisch sitzt Luisa mit verschränkten Armen und drückt ihren Bauch an die Tischkante. Sie sagt trotzig "Ich mag mein Brot nicht essen" obwohl sie genau dieses Brot gestern voller Begeisterung ausgesucht hat.


Ihr Vater erinnert sie freundlich daran, dass heute der erste Kindergartentag ansteht und dass dort viele schöne Dinge auf sie warten. Luisa schnaubt leise und sagt "Ich mag nicht in den Kindergarten gehen" während sie ein kleines Stück Brot mit dem Zeigefinger in eine Ecke schiebt.


Als sie später ihre Kleidung anziehen soll, meckert sie sofort weiter. Sie hält ihr T Shirt in die Luft und ruft "Ich mag das Oberteil nicht tragen" obwohl es eines ihrer Lieblingsteile ist.


Ihre Mutter hilft ihr beim Anziehen und singt leise ein morgendliches Lied, doch Luisa sagt "Ich mag das Lied nicht hören" und rollt die Augen, was ihre Mutter nur leicht zum Schmunzeln bringt.


Beim Schuhe anziehen verknotet sie beinahe die Schnürsenkel, weil sie die Schuhe hin und her dreht und meckert "Ich mag meine Schuhe nicht tragen" obwohl sie diese erst letzte Woche freudestrahlend im Geschäft probiert hat.


Auf dem Weg zum Kindergarten schlurft sie mit langsamen Schritten über den Gehweg. Immer wieder bleibt sie stehen und sagt "Ich mag nicht weiterlaufen" obwohl der Weg wirklich sehr kurz ist.


Ein paar Vögel zwitschern fröhlich im Baum und ein Nachbarskind winkt ihr freundlich zu. Doch Luisa sagt nur leise "Ich mag nicht winken" und schaut schnell in eine andere Richtung.


Vor dem Eingang des Kindergartens wird sie plötzlich ganz still. Ein paar Kinder toben im Garten, während eine Erzieherin freundlich wartet. Luisa drückt die Hand ihres Vaters fester und sagt bestimmt "Ich mag nicht hineingehen" obwohl es innen warm und gemütlich aussieht.


Als die Erzieherin sich vorstellt, flüstert Luisa mürrisch "Ich mag nicht mit ihr reden" und rutscht einen Schritt zurück.


Im Gruppenraum entdeckt Luisa Farben, Stifte, Knete und viele Spiele. Ein paar Kinder bauen einen Turm, der beinahe so hoch ist wie Luisas Bauch. Doch Luisa dreht nur kurz den Kopf und verkündet "Ich mag nicht spielen" obwohl ihre Augen den Turm neugierig beobachten.


Die Erzieherin legt ihr einen Zettel zum Malen hin, auf dem kleine Tiere abgebildet sind. Luisa schiebt den Zettel weg und sagt "Ich mag nicht malen" obwohl ihre Zimmerwand voller selbst gemalter Bilder hängt.


Bei der gemeinsamen Runde sitzt sie auf einem kleinen Stühlchen und hält sich an der Kante fest. Die anderen Kinder singen ein fröhliches Begrüßungslied und klatschen im Takt. Luisa wackelt ein bisschen mit dem Fuß, doch leise murmelt sie "Ich mag das Lied nicht mögen" während sie eigentlich den Rhythmus ganz interessant findet.


Als die Erzieherin Obst verteilt, rückt Luisa ihr Schälchen vorsichtig von sich weg und erklärt "Ich mag die Früchte nicht essen" obwohl sie die gleiche Sorte zu Hause mit Begeisterung isst.


Im Garten probiert eine Gruppe von Kindern ein lustiges Wurfspiel aus. Ein Mädchen winkt Luisa zu und ruft fröhlich, ob sie mitmachen möchte. Luisa hebt kurz die Hand, entscheidet sich dann aber um und sagt leise "Ich mag nicht mitwerfen" obwohl das Spiel sehr spannend aussieht.


Sie setzt sich auf eine Bank, beobachtet die anderen und schmunzelt leise, als ein Junge vor Lachen fast umfällt. Doch als die Erzieherin sie fragt, ob es ihr gut geht, sagt Luisa sofort wieder "Ich mag nicht reden" und wendet sich zur Seite.


Später am Nachmittag, als der Tag langsam endet, sitzt Luisa in einer kleinen Leseecke und hört einer Geschichte halb zu. Die Erzieherin liest mit ruhiger Stimme und die Kinder lauschen aufmerksam. Luisa lehnt den Kopf leicht zur Seite und wirkt endlich ein wenig entspannt.


Doch als die Eltern erscheinen, springt sie auf und sagt überraschend "Ich mag nicht nach Hause gehen" obwohl sie am Morgen noch das Gegenteil behauptet hat.


Auf dem Heimweg läuft sie plötzlich schneller als vorher. Ihre Mutter fragt vorsichtig, wie es war. Luisa schaut kurz auf ihre Schuhe und sagt "Ich mag nicht erzählen was passiert ist" obwohl sie innerlich bereits weiß, dass ein paar schöne Sachen dabei waren.


Zu Hause setzt sie sich aufs Sofa, zieht die Beine an und legt den Kopf leicht schief. Ihr Vater setzt sich neben sie und schaut sie geduldig an.


Nach einem langen Moment seufzt sie tief und sagt etwas schüchterner "Ich mag nicht zugeben dass es schön war" obwohl ihre Wangen leicht gerötet sind.


Ihre Mutter lächelt und wartet einfach. Schließlich rückt Luisa ein kleines Stück näher und flüstert "Ich mag vielleicht doch ein bisschen erzählen" dann beginnt sie langsam aber deutlich zu lächeln.


Sie berichtet von einem lustigen Jungen der beim Singen so laut gelacht hat, dass alle mitgelacht haben. Sie erzählt von dem Mädchen das ihr ein Spielzeug angeboten hat und von dem bunten Bastelkoffer der sie sehr beeindruckt hat.


Sie erzählt von der Geschichte die sie am Nachmittag gehört hat und wie gemütlich die Leseecke war. Je mehr sie erzählt, desto heller wird ihr Gesicht und desto mehr verschwindet das Meckern aus ihrer Stimme.


Ihre Eltern hören aufmerksam zu während Luisa erkennt, dass alles was sie am Morgen schlimm fand eigentlich gar nicht schlimm war. Einige Dinge waren sogar richtig spannend und manche davon waren richtig schön.


Als sie später im Bett liegt und sich in ihre weiche Decke kuschelt, sagt sie mit einem kleinen aber deutlichen Lächeln "Ich mag morgen vielleicht wieder hingehen" bevor ihre Augen langsam zufallen und sie friedlich einschläft.

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